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Nach nur 10-jähriger glanzvoller Herrschaft hinterlässt der kunstsinnige Galeazzo Maria Sforza, fünfter Herzog von Mailand, der Nachwelt ein gewiss rätselhaftes Erbe: das wohl wertvollste Stück seiner erlesenen Bibliothek, das Schwarze Gebetbuch Karls des Kühnen, des Herzogs von Burgund.
Die Handschrift Codex 1856 der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien, das Schwarze Gebetbuch, ist ein
Rarissimum der flämischen Buchmalerei!
Es verdankt seinen Namen der vollständigen schwarzen Einfärbung der Pergamentblätter, welche die besondere Leuchtkraft der Miniaturen und Ornamente noch zusätzlich steigert.
“Das Schwarze Gebetbuch stellt auf dem Gebiet der Buchmalerei den höchsten Luxus dar; es ist das schönste noch erhalten gebliebene Beispiel einer speziellen Kategorie von Stunden-büchern.” J. Harthan, Victoria and Albert Museum, London.
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